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القضيب
Penisvergrößerung
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Penisvergrößerung bedeutet die gleichzeitige Penisverdickung und Verlängerung (Versetzung).
Eine sichere Methode der Verdickung stellt die Implantation von Alloderm dar, welches einer nicht reagierenden menschlichen Haut entspricht. Unter Berücksichtigung des sehr hohen Preises und der dünnen Alloderm-Eigenschaften, führt Alloderm nicht zur gewünschten Zunahme an Dicke. Eine noch sicherere Methode ist die Implantation einer Haut-Fett-Manschette um den Penis herum. Das Hängeband des Penis wird zusätzlich durchtrennt, um die Länge des Penis zu betonen. Der Hodensack wird in manchen Fällen versetzt, um die Länge des Penis von Unten anzugleichen.

Die durchschnittliche Umfangszunahme am Penis unserer Patienten, beträgt ca. 2 – 2,5 cm (in einigen Fällen wurde ein Umfang von 17 cm erreicht). Das bedeutet eine Umfangszunahme des Penis von 30 –50 %. Meiner Meinung nach ist diese Methode erheblich sicherer, als die Methode der Fettinjektion und derzeit die bestmögliche Therapieform.

Welche Patienten benötigen diese Operation?

Laut medizinischen Forschungsergebnissen entspricht der durchschnittliche Penisumfang im erigierten Zustand etwa 13 cm. Ich möchte hier nochmals erwähnen, dass wir nur Patienten operieren, deren Größe unterhalb dieser Durchschnittswerte liegt.

Wie funktioniert die Operation?

Der Patient liegt in Bauchlage. Die Haut-Fett Manschette wird vom Oberschenkel unter dem Gesäß unter örtliche Betäubung frei präpariert und entfernt.  Die Wunde ist in der Hautfalte unter dem Gesäß versteckt. Der Patient liegt auf dem Rücken und bekommt Maskennarkose. Die Manschette wird mehrmals lang geschnitten um an Breite zu gewinnen. Die Penishaut wird unter der Eichel rundum geschnitten. Ein Tunnel wird unter der Haut vorbreitet. Das Hängeband des Penis wird quer durchtrennt, um den Penis nach vorne zu versetzen. Die Haut-Fett-Manschette wird auf den Penis gelegt und befestigt. Die Harnröhre bleibt frei. Die Haut wird darauf gezogen. Die Wunde wird verschlossen. Wenn eine Hautfalte unter dem Penis vorhanden ist, wird diese lang abgetragen um den Penis von unten zu betonen. Der Penis wird nach vorne gezogen.


Heilung

Die Operation wird ambulant durchgeführt, das heißt, der Patient kann ca. 2 h nach der Operation das Krankenhaus verlassen. Bei einigen Patienten empfiehlt es sich jedoch der Aufenthalt für eine Nacht,  zu Überwachungszwecken im Krankenhaus.
Die gesamte Heilungsdauer entspricht, wie bei anderen chirurgischen Eingriffen auch, einer Gesamtdauer von bis zu sechs Monaten. Während der ersten drei bis vier Wochen können Schmerzen leicht zu spüren sein, insbesondere nachts.

Sollte es zu Komplikationen kommen, so sind es meist solche, wie sie bei allen chirurgischen Operationen auftreten können. Dazu gehören Infektion, Wundnässen, Blutung und Wundheilungsstörungen. Die erwähnten Komplikationen treten sehr selten auf und können effektiv behandelt werden. Bei einem sehr geringen Teil der Patienten kann es zu Harnverhalt und zu Erektionsstörungen kommen, beides kann ebenso schnell und effektiv behandelt werden.
Man muss wissen, dass die Implantate als Fremdkörper wirken können. Im Falle einer Entzündung müssen diese entfernt werden. Eine neue Implantation ist nach 6 Monaten möglich.

Patienten, bei denen eine Penis-Verdickungsoperation durchgeführt wird,  wird  empfohlen, sich gleichzeitig beschneiden zu lassen, um eventuelle Schwellungen der Vorhaut während der postoperativen Phase zu vermeiden, deren Auftreten sich negativ auf den Heilungsprozess auswirken kann. Die Entfernung der Vorhaut hat hygienische Vorteile und keinerlei Nachteile bezüglich der sexuellen Funktion. Bei alleiniger Durchführung der Verdickungsoperation wird eine gleichzeitige Beschneidung nicht empfohlen.

Nach zwei Wochen können die Fäden, falls welche vorhanden, vom Chirurgen oder von einem Urologen oder Hausarzt entfernt werden. Der Urologe bzw. Hausarzt erhält nach der Entlassung einen detaillierten Bericht über den Verlauf der Operation und die Nachsorge.
Man muss wissen, dass die Fäden als Fremdkörper wirken können. Im Falle einer Entzündung müssen diese entfernt werden.

Ich muss hier besonders erwähnen, dass jeder Patient nach der Operation den Urologe täglich für die Nachsorge besucht, bis eine komplette Wundheilung auftritt.


Häufig gestellte Fragen (FAQ):

1. Ist es möglich, den Penisumfang zu vergrößern?


Ja, durch Implantation einer Haut-Fett-Manschette oder Alloderm.

2. Gibt es eine Idealdicke des Penis?

Es gibt keine Ideal- oder Standarddicke. Das Gefühl der Penisgröße ist individuell unterschiedlich. Idealerweise sollte der Penis während des Geschlechtsverkehrs ständig in Kontakt mit der Scheide sein, um andauernd stimuliert zu werden.

3. Welche Dicke kann erreicht werden?

In der Regel sind 30 % Zunahme des Penisumfanges erreichbar.

4. Sollte bei der Verdickungsoperation gleichzeitig eine Beschneidung durchgeführt werden?


Dies wird empfohlen.

5. Was sind die Komplikationen einer Penisvergrößerung?


Die eventuellen Komplikationen sind u.a. Entzündung, Potenzstörung, Abnahme des Umfanges, Wundheilungsstörung, chronische Schmerzen. Die Komplikationen müssen nicht auftreten, jedoch könnten manche von denen entstehen.

6. Bleibt eine Narbe unter dem Gesäß nach der Operation?


Es bleibt eine versteckte Narbe. Diese Narbe ist kaum sichtbar und sie verschwindet in die Hautfalte unter dem Gesäß.

7. Entstehet Narben auf dem Penis?


Die Wundnarben sind hinter der Eichel wie eine Beschneidungsnarbe und am Hodensack fast nicht zu bemerken.

8. beeinträchtigt die Operation die Erektionsfähigkeit?


Nein.

9. vermindert die Vergrößerung den Winkel zwischen dem Penis und dem Körper?


Das kann passieren, da das Hängeband durchtrennt wird.

10. Welche Methode ist permanenter, die Alloderm oder die Haut-Fett-Manschette?


Die Haut-Fett-Manschette ist permanenter, da das Gewebe Gefäße bildet und lebt,  Alloderm nimmt mit der Zeit ab.

11. Wird der Eingriff von der Krankenkasse bezahlt?


Die Kasse trägt bei den Patienten, die im Vergleich zum Durchschnitt einen zu kleinen Penis haben und diesen entweder von Geburt an oder auch im Laufe des Lebens erworben haben. In einigen Fällen übernehmen die Kassen auch die Kosten, wenn es infolge anderer chirurgischer Eingriffe zu einer Verkleinerung des Penis gekommen ist. Sie übernehmen allerdings nicht die Kosten, wenn der Eingriff aus rein kosmetischen Gründen erfolgt.