| Die Korrektur einer Penisverkrümmung |
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Die ambulante Chirurgie, hoch entwickeltes Nahtmaterial, welches nicht reagiert und auch nicht allergisch ist und die Entwicklung der Mikrochirurgie haben die sichere Durchführung dieser Operation ermöglicht. Der gleichzeitige Gebrauch einer Penisprothese ist manchmal wichtig und stellt eine sinnvolle Ergänzung dar. Eine Penisverkrümmung entsteht bei der Entwicklung einer Fibrose (Bindegewebsvermehrung) auf der kontralateralen (gegenüberliegenden) Seite der Verkrümmung in dem Bereich, in dem die Faszie des erektilen Gewebes ansetzt, das ist der sogenannte Corpus cavernosum(Schwellkörper). Eine Verkrümmung hat nicht nur einen ästhetischen Nachteil, sie kann auch das Einführen des Penis in die Scheide unmöglich machen. Die Ursachen dieser Erkrankung können immunologisch, traumatisch oder durch Injektionen, vor allem wenn diese über einen längeren Zeitraum durchgeführt wurden, bedingt sein.
Wer kommt für diesen Eingriff in Frage? Für diese Operation kommen Patienten in Frage, die an einer Verkrümmung des Penis jeglichen Grades leiden. Die häufigsten Ursachen hierfür sind Verletzungen am Penis, die pathologische Bildung von Bindegewebe (Fibrose, pyronische Krankheit oder Induratio Penis plastica) oder auch Injektionen, die von den Patienten selbst zur Behandlung der Impotenz durchgeführt wurden, in deren Verlauf es dann zur Entstehung von Firbrose kommen kann. Wie läuft der Eingriff ab? Der Patient liegt in Rückenlage. Im Bereich der Vorhaut des Penis erfolgt der Einschnitt und der von Fibrose befallene Teil wird chirurgisch vorbereitet. Dann wird ein Medikament in den Schwellkörper gespritzt, um eine Erektion hervorzurufen und das betroffene Areal zu lokalisieren. Anschließend werden die Nerven und Gefäße (Arterien und Venen) mikrochirurgisch freipräpariert, um sie so vor Verletzungen zu schützen. Doppelnähte werden an der gegenüberliegenden Seite der Verkrümmung zur Begradigung des Penis angebracht. Ist die Fibrose bereits weiter fortgeschritten, wird das betroffene Gewebe entfernt und verschlossen oder mit dem Teil einer Faszie eines anderen Teils des Körpers ersetzt. Hierzu wird meist ein Gewebestück aus der Außenseite des Oberschenkels entnommen. Zum Schluss wird das Neurovaskulärbündel (Bündel aus Nerven, Arterien und Venen) wieder zurückplatziert und die Wunde verschlossen. Bei seltenen komplizierten Fällen, in denen das Septum des Penis vom bindegewebigen Umbau betroffen und durch Kalziumkalkablagen verhärtet ist, kann der Einsatz einer Penis-Prothese und die anschließende Manipulation der verhärteten und verkalkten Platte notwendig sein. Wie verläuft die Heilung? Die komplette Heilung dauert ca. zehn Tage. Der Krankenhausaufenthalt beträgt maximal zwei Tage. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant.
Häufig gestellte Fragen (FAQ):
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