| Venenligatur |
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Impotenz ist bedingt durch eine Erkrankung der Venen, Nerven, Arterien oder dem Gewebe des Penis. Nicht funktionierende Venenklappen im Penis, die sich während einer Erektion nicht schließen, führen zu einem Rückfluss des Blutes aus dem Penis in den Körper (venöse Lekage). Als Folge davon entsteht überhaupt keine Erektion oder nur eine sehr schwache. Begleitend können außerdem eine Insuffizienz der Arterien oder eine Erkrankung des Gewebes auftreten. In diesen Fällen besteht die beste Therapie im Einsatz einer sogenannten Penisprothese. Sie sollte erst erfolgen, wenn eine medikamentöse Behandlung versucht wurde, die in leichteren Fällen von Nutzen sein kann. Eine andere Behandlung besteht in der Unterbindung der Venen am Penisschaft. Der Erfolg ist zwar nur von geringer Dauer, aber man kann darauf zurückgreifen, wenn die Implantation einer Penisprothese noch nicht gewünscht wird. In einigen Fällen wurde beobachtet, dass nach der Operation in weniger schweren Fällen das Medikament Viagra hilfreich sein kann.
Wer kommt für diesen Eingriff in Frage? Patienten, bei denen radiologisch oder durch pharmakodynamische Tests eine leichtere Form von „Venous leakage“ nachgewiesen wurde, insbesondere dann, wenn sie sich nicht gleich zur Implantation einer Penisprothese entschließen können. Wie läuft der Eingriff ab? Der Patient liegt in Rückenlage. Der Schnitt erfolgt entweder an der Basis des Penis oder hinter dem Sulcus coronarius, um den Penisschaft und die Venen darzustellen. Alle Venen werden dann sorgfältig freipräpariert und anschließend unterbunden. Die anschließende Entfernung der Venen erfolgt dann ohne die sie umgebenden Strukturen zu beeinträchtigen. Danach erfolgt der Wundverschluss und die anschließende Wundversorgung mit Verbandmaterial. Häufig gestellte Fragen (FAQ):
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